Junge Union fordert einheitliche Tablets für alle Bielefelder Schüler


Bielefeld. In einer Sondersitzung des Digitalisierungsausschusses und Schul- und Sportausschuss beschloss die Rot-Rot-Grüne Ratskoalition den Medienentwicklungsplan. Hierbei soll in den kommenden 5 Jahren für jeden zweiten Schüler in Bielefeld ein digitales Endgerät angeschafft werden. Der CDU-Antrag, welcher für jeden Schüler ein eigenes Endgerät vorsah, wurde von Rot-Rot-Grün hingegen abgelehnt, da finanzielle Mittel fehlen würden.


„Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Bielefelder Schüler, Eltern und Lehrer“, sagt Marlon Thenhaus, sachkundiger Bürger im Digitalisierungsausschuss und Leiter des Arbeitskreises Digitalisierung der JU Bielefeld. „Ausgerechnet bei der Zukunft der Bielefelder Schülerinnen und Schüler soll gespart werden, während Steuergelder an anderer Stelle mit vollen Händen verschwendet werden“, kritisiert Thenhaus weiter. Digitale Bildung und der Umgang mit digitalen Medien sind in der heutigen Zeit essenzieller Bestandteil der schulischen Bildung. „Für den Jahnplatz werden 27,5 Millionen Euro ausgegeben, da fragt man sich schon, ob Rot-Rot-Grün der Beton wichtiger ist, als die Bildung junger Menschen?“, kritisiert Katharina Kotulla, Vorsitzende der JU Bielefeld und bemerkt weiter: „Die notwendige digitale Grundausstattung unserer Schüler muss uns jeden Cent wert sein. Es ist ein Armutszeugnis, dass Rot-Rot-Grün ausgerechnet hier spart.“


Die Junge Union bekräftigt zusammen mit der Schüler Union die Forderung nach einer schnellen einheitlichen digitalen Grundausstattung, mit einem eigenen Endgerät für alle Schülerinnen und Schüler in Bielefeld. Sie fordern die Ratskoalition auf, endlich zu Handeln.